Blutegeltherapie

 Die Blutegeltherapie gehört zu den Ausleitungsverfahren so wie Schröpfen oder Aderlass.

Durch den Biss des Blutegels werden die spezifischen, heilenden Blutegelwirkstoffe Hirudin, Eglin, Hementin auf den Menschen übertragen. Die meisten dieser heilenden Wirkstoffe im Speichel des Blutegels können bisher nicht künstlich hergestellt werden.

Die Behandlung mit Blutegeln eine wichtige Ergänzung zur schulmedizinischen Therapie und wird als natürliche Schmerzbehandlung eingesetzt.

Wann ist die Blutegeltherapie zu empfehlen?
 -Arthrose (Gelenkverschleiß)- z.B. Daumen und Fingergelenke,Handgelenk, Schulter, Kniegelenk,Tennisarm
-Schmerzen der Halswirbelsäule und der Lendenwirbelsäule
-Tinnitus
-Panaritium- eitrige Entzündung eines Fingers
-Fibromyalgi
– Schmerzhafte Krampfadern

Therapie ist nicht geeignet bei:
 -Blutarmut
-Störung der Blutgerinnung
-Allergien gegen Inhaltsstoffe des Speichels z.B. Hirudin
-Lebererkrankungen
-Einnahme von bestimmten Medikamenten z.B. Markumar, ASS
-Diabetes

Wie läuft eine Blutegeltherapie ab?

 Eine Behandlung dauert meistens eine bis zwei Stunden. Der Egel wird an der entsprechenden Stelle angesetzt und saugt sich fest. Dabei empfindet man oft leichtes brennen, das nach einigen Minuten nachlässt. Der Egel saugt 15 bis 60 Minuten und fällt von alleine ab. Die Bissstelle blutet 8 bis 12 Stunden, was auch gewünscht ist, nach und wird mit saugfähigem Verbandmaterial abgedekt.

Alle Blutegel werden von der Biebertaler Blutegelzucht bezogen.

Bei Fragen stehe ich Ihnen gerne zu Verfügung.